Liebe sei Tat!
Mutterhaus der Vincentinerinnen Paderborn (2026)
Monolog für eine Ordensschwester
Buch, Regie & Ausstattung: Stephan Rumphorst
Kostüm: Schwester Matthäa
Produktionsleitung: Meik Söntgen, Sr. Katharina Mock
Photos: Julian Jakobsmeier
mit Gabriele Arens als Schwester Apollonia
Premiere 2026
Auftragsarbeit anläßlich „125 Jahre Vincenz-Krankenhaus und 185 Jahre Barmherzge Schwestern des Hl. Vincenz von Paul in Paderborn“
Gastspiele u.a. in Warburg und Borchen
Pressestimmen
"Danke für die tolle Aufführung am Sonntag mit der grandiosen Schwester Apollonia. Einfach genial. Mir ist vieles bewusst geworden, was ich über die Geschichte der Vinzentinerrinnen nicht wusste. Und es gab Denkanstöße…. Was bleibt wenn man geht….. Es war wirklich sehr sehenswert und deine Leistung höchst beeindruckend und bewundernswert!"
"Der gestrige Abend war ein wunderbares Erlebnis, dass wir nicht vergessen werden."
"Das Stück klingt noch lange nach. Auf der Rückfahrt und auch noch gestern haben meine Frau und ich intensiv über verschiedene Aspekte der Aufführung gesprochen, insbesondere über die „philosophische“ Frage: „Was bleibt?“. Aber auch die geschichtlichen und religiösen Inhalte haben uns im positiven Sinne beschäftigt."
"Vielen Dank für das außerordentlich beeindruckende Stück. Wir waren fasziniert von der Kombination der Ordensgeschichte, ihren Hochzeiten, Problemen und ihrem langsamen Niedergang mit der existentiellen Frage,die sich uns allen stellt, was bleibt, wenn man geht. Es ist exzellent gelungen, diese Fragestellung dramatisch umzusetzen und gleichzeitig dem Publikum einen informativen Überblick über die Geschichte der Vinzentinerinnen zu geben. Mal abgesehen von den Kirchenbänken, auf denen das Sitzen nach einer Stunde doch beschwerlich wurde, war ich als Zuschauer und -hörer die ganze Zeit total gefesselt von der Erzählung. Ich kann mir vorstellen, wieviel Energie in die historische Recherche und die textliche und dramatische Umsetzung geflossen ist. Hat sich aber in jedem Fall gelohnt, woran auch Gabi Arens mit ihrer eindrücklichen Darstellung der Schwester Apollonia ihren großen Anteil hat. Ich wünsche euch für die verbleibenden Vorstellungen noch viel Erfolg und ein volles Haus (sprich: volle Kirche)."
(Zuschauerstimmen)
"„Schön, dass wir solche Künstler hier in Warburg haben, (...) die diese Möglichkeit nutzen, Geschichte lebendig werden zu lassen. Und das in einer dichten Beschreibung.“ So die begeisterte Reaktion des ehemaligen Leiters der VHS in Warburg, Dr. Andreas Knoblauch-Flach (...) Worum geht es in dem 90minütigen Monolog, aus dem die überzeugend spielende Schauspielerin Gabriele Arens in Warburg nach zahlreichen Aufführungen in der Kapelle der Vincentinerinnen in Paderborn eine begeisternden Performance machte?
In nur sechs Wochen erarbeiteten Autor und Regisseur Stephan Rumphorst und Darstellerin Gabriele Arens in Kooperation mit dem Vinzenz-Mutterhaus das Stück über die Geschichte der Paderborner Vincentinerinnen (...) „Weil Zukunft Herkunft braucht“, soll die Geschichte der Vincentinerinnen in der Region sowohl im Hinblick auf das 185 jährige Bestehen der Gemeinschaft als auch mit Blick auf den Meilenstein 1841 publik gemacht werden. Denn damals kamen vier Schwestern aus Straßburg nach Paderborn, um als quasi historisches „Startup“ unter dem Dach eines Instituts der Barmherzigen Schwestern in unserer Region den armen und kranken Menschen zu dienen.
In 90 Minuten entfaltet sich die Geschichte der fiktiven Schwester Apollonia mit den Worten „Ich komme gern in diese Kapelle“ aus dem Alltag des Jahres 1956 heraus. Sie sucht Ruhe in einer aufgewühlten Situation: Ein ehemaliger stadtbekannter aktiver Nazi-Täter liegt im Sterben, der Krebs „hat ihn fest im Griff und vielleicht auch etwas anderes“. Aus Sicht ihrer vincentinischen Professionalität sieht sich in der Pflicht: „Man darf den Nächsten nicht leiden sehen, ohne mit ihm zu leiden“. Das führt sie zu der Frage, die sich wie ein roter Faden durch das Stück zieht: „Was bleibt, wenn wir gehen? Was für eine Frage.“ Diese stellt sie sich als Ordensfrau der Vincentinerinnen, benannt nach dem griechischen Gott der Heilung und des Lichts, Apollon, die 1892 geboren wurde und sich den Barmherzigen Schwestern des Vincenz von Paul angeschlossen hat. Mit dem Leitspruch „Liebe sei Tat“ blieb sie dem Orden ihr Leben lang in ihrem Dienst als Röntgenschwester verbunden. Damit auch dem lebenslangen Dienst am Nächsten. In diesem Fall aus Warburg stammend, aus einem Bauernhof, der nun an den Bruder als Erben geht. Kennengelernt hat sie den Orden als Patientin, die von der Professionalität der Pflege profitiert hat. Und vom Kontakt mit der Schwesternschar, deren Namen sie noch erinnert. Wie wird man Ordensschwester? Und wie kam es überhaupt zur Gründung dieses segensreichen Ordens, der von Frankreich ausgehend sich dem Dienst am Nächsten verschrieb und dies umsetzt bis in die heutigen Tage hinein? Von dieser individuellen wie kollektiven Geschichte erfahren wir durch Rumphorsts Stück in einer spannungsreichen Tour mit dem Fazit: „Wir waren immer am Puls der Zeit“. Sei es die Gründung einer Pflegeschule, seien es die immer größer und moderner werdenden Krankenhäuser: Sie blieben nicht unverschont in den Wirren der Zeit, die Kriege, der Nationalsozialismus zogen sie in ungeahnte Handlungsoptionen. Immer wieder. Die praktische Nächstenliebe erlaubte keine Abstinenz, kein Verharren hinter Klostermauern. So erfahren wir im Verlauf der erzählten Geschichte von den Horrorszenen in Paderborner Bombennächten, die auf die Inszenierungen der Barbarei durch die Nazis folgten.
Die Paderborner Vincentinerinnen feiern in diesem Jahr ihr 185-jähriges Ordensjubiläum. Und wie ging es, wie geht es weiter mit der Genossenschaft der Schwestern vom hl. Sankt Vincenz von Paul? Dieser Frage stellte sich auch der erfolgreiche Dokumentarfilm „Versprechen für die Ewigkeit“ aus Paderborn, der in diesem Frühjahr in Paderborn anlief und auch schon im Cineplex in Warburg gezeigt wurde. Die Zukunft etwa der nächsten 100 Jahre ist nur zu erahnen. In Kirchborchen leben heute nur noch 70 Schwestern. Eine Geschichte, deren Ende nicht absehbar ist, bewegt die Menschen in Paderborn und Umgebung auch im Rahmen der szenischen Darstellung der vincentinischen Erfolgsstory. Die Aufführungen sind weitgehend ausgebucht ..."
(Westfalenblatt, Inge Philipper)













